Die aus der Bronx stammende Samara Joy war schon als Kind vom klassischen R&B fasziniert und sammelte ihre ersten Erfahrungen als Sängerin im Gospelchor ihrer Kirche. Und obwohl ihre Familie eine lange musikalische Tradition hat – ihre Großeltern leiteten die Philadelphiaer Gospelgruppe „The Savettes“, und ihr Vater, der Musiker und Songwriter Antonio McLendon, hat eigene, beeindruckende Originalwerke produziert, komponiert und arrangiert –, tauchte sie erst während ihres Studiums an der SUNY Purchase in die Jazztradition ein. Während ihres Studiums dort gewann sie 2019 den „Sarah Vaughan International Jazz Vocal Competition“, wodurch sie der breiteren Jazzszene als vielversprechender Newcomer vorgestellt wurde. Sie wurde von Publikum und Kritikern gleichermaßen als meisterhafte Interpretin von Jazz-Standards und als würdige Erbin des Sounds, der Technik und des Charismas gefeiert, die ihre Jazz-Vorbilder prägten – darunter Vaughan, Betty Carter, Abbey Lincoln und Carmen McRae.