Präsident Harry S. Truman bezeichnete es als den „größten Verlust durch Wasser in der Geschichte dieses Landes“.    

Am 13. Juli 1951 – nachdem wochenlange heftige Regenfälle den Kansas River und seine Nebenflüsse über die Ufer treten ließen – brachen die reißenden Fluten die Deiche, die die Industriegebiete und Ortschaften auf beiden Seiten der Staatsgrenze schützen sollten. Die Katastrophe zwang Tausende von Einwohnern zur Evakuierung und machte sie obdachlos. Der Schaden für die Industrie im Einzugsgebiet des Kaw River belief sich auf insgesamt mehr als 10 Milliarden Dollar (nach heutigem Wert).    

Brian Burnes, Autor des 2001 erschienenen Buches „High & Rising: The 1951 Kansas City Flood“, blickt auf die Verwüstungen zurück, die diese einmal in einer Generation auftretende Flutkatastrophe in der gesamten Region angerichtet hat, und darauf, wie sie trotz enormer Anstrengungen zur Mobilisierung, Bewältigung und zum Wiederaufbau nach wie vor im kollektiven Gedächtnis der Bevölkerung verankert ist. Er untersucht zudem, wie die Flut von 1951 den Kampf gegen das Hochwasser beeinflusst, der auch 75 Jahre später noch andauert.  

Burnes ist Autor bei „Flatland KC “ von Kansas City PBS und ehemaliger Geschichtsreporter bei „The Kansas City Star“. Er ist außerdem Autor der Bücher „Mizzou 175: The Remarkable Story of Missouri’s Flagship University “ und „The Ike Files: Mementos of the Man and His Era from the Presidential Library and Museum“. 
  
Sein Vortrag bildet den Auftakt zur neuen Ausstellung „Hell and High Water: The 1951 Kansas City Flood“ in der Zentralbibliothek, die vom 11. Juli 2026 bis zum 3. Januar 2027 zu sehen ist.