Die Präambel der Unabhängigkeitserklärung, die 1776 verfasst wurde, enthält folgenden Satz: „Wir halten diese Wahrheiten für selbstverständlich, dass nämlich alle Menschen gleich geschaffen sind.“ Seit 250 Jahren dienen diese Worte dem Land als Leitbild, prägen seine demokratischen Grundlagen und tragen dazu bei, zu definieren, was es bedeutet, Amerikaner zu sein.
Im Gegensatz zu anderen Gründungsdokumenten ist die Unabhängigkeitserklärung jedoch nicht rechtsverbindlich. Die Historikerin und politische Philosophin Danielle Allen stufte das Dokument bei ihrer Auseinandersetzung damit als eines der „wichtigsten Memos, die je verfasst wurden“ ein.
Wenige Tage nach den Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten beleuchtet der Militärhistoriker Harry S. Laver die Entstehung der Nation anhand militärischer Aufstände, Heldentaten und Bürgerkriege. Außerdem untersucht er, wie die Unabhängigkeitserklärung Menschen auf der ganzen Welt auch heute noch dazu inspiriert, für Freiheit und Gleichheit zu kämpfen.
Laver, Professor am Institut für Militärgeschichte des U.S. Army Command and General Staff College, hat an der University of Kentucky in Geschichte promoviert. Er ist Autor mehrerer Bücher, darunter die in Kürze erscheinenden Werke „Grant and His Generals “ und „The Leadership of Ulysses S. Grant: A General Who Will Fight“.
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