Als Chris Arnone in Independence, Missouri, zur Welt kam, konnte niemand sein Geschlecht bestimmen. In den ersten Tagen seines Lebens, bis ein Chromosomentest bestätigte, dass er ein Junge war, nannten ihn seine Eltern „Baby“.
Nach Jahren voller Operationen und Besuche in der Notaufnahme erfuhr er, dass er nicht, wie er angenommen hatte, mit einem Geburtsfehler zur Welt gekommen war, sondern intersexuell war – eine Bezeichnung, die er erst im Alter von 37 Jahren für sich entdeckte. In seinen Memoiren „My Name Was Baby“ setzt er sich anhand der Geschichte seines Kampfes mit Ängsten, Verwirrung und schließlich der Selbstakzeptanz mit Themen wie Sexualität, Geschlecht, Religion, Politik und vielem mehr auseinander.
Arnone, der an der University of Missouri-Kansas City einen Master of Fine Arts in Kreativem Schreiben und Medienkunst erworben hat, spricht über die Herausforderungen des Aufwachsens im Mittleren Westen, über Eltern, die seine Andersartigkeit akzeptierten, und über Ärzte, die ihm größtenteils keinen Schaden zufügten.
Arnone ist außerdem Schauspieler, Dichter und Autor des Romans „The Hermes Protocol“.
![Mein Name war Baby: Eine Autobiografie über Intersexualität – Event_Image [EVENT]](https://www.visitkc.com/uploads/2026/05/41c7ece8-552f-41d7-ad74-da23a0e1c174.jpg)



