Amy Kligman: „The Salon for Possible Futures“ isteine Installation im öffentlichen Raum, die die vertraute Form eines Wohnzimmers annimmt. Sie fungiert zugleich als Bibliothek, Galerie, Kuriositätenkabinett, dritter Ort, Gemeinschaftsraum und Denkfabrik. Nach einem spannenden Jahr voller durchdachter und interaktiver Gemeinschaftsveranstaltungen freuen wir uns,„The Salon for Possible Futures“um ein weiteres Jahr zu verlängern.

Die Gäste sind eingeladen, in den Raum einzutauchen und ihn als Ort für Gedanken und Gespräche zu nutzen. In jedem Aspekt der Raumgestaltung sind Themen und Anregungen eingebettet, von der maßgefertigten Tapete und den Polstermöbeln bis hin zu den thematisch kuratierten Kuriositätenkabinetten, die dicht mit Kunstobjekten, Büchern und Ephemera gefüllt sind. Als Betrachter bist du eingeladen, Schubladen zu öffnen, zu lesen, zu schreiben, zu zeichnen, zu sitzen, Zeit mit dir selbst und deinen Gedanken zu verbringen oder mit anderen, die den Raum mit dir teilen. Dies ist ein Raum, der dazu gedacht ist, genutzt zu werden, nicht nur betrachtet.

Die Installation belohnt die Neugier und Mitwirkung der Besucher durch die Entdeckung von Anregungen, Spielen, Lektionen, Geheimnissen und Werkzeugen, mit denen sie gemeinsam eine Zukunft gestalten und in diesem Raum verwirklichen können. Der Salon ist eine Zusammenarbeit von Dutzenden mitwirkender Künstler, deren Werke in die Installation integriert sind. Doch die Zusammenarbeit geht über das Schaffen der Künstler hinaus und bezieht die Besucher mit ein, indem sie dazu aufgefordert werden, ihre eigenen Beiträge einzubringen und die Sammlungen auf strukturierte wie auch unstrukturierte Weise zu nutzen.

Der Salon dient nicht nur als Impulsgeber, sondern auch als Archiv für die Aktivitäten innerhalb des Raums und alles, was diese hervorrufen mögen. Dokumentationen und Exponate aus den Gemeinschaftsveranstaltungen und Programmen des Salons werden Teil der ständigen „Sammlung“ der Installation.

Das Ziel dieses Ortes ist es, als Portal für eine bessere gemeinsame Zukunft zu dienen, den Dialog zu fördern und gemeinsam darüber nachzudenken, was eine solche Vision überhaupt bedeutet (und was nicht) – aber vielleicht noch wichtiger ist es, die Beziehungen und die Gemeinschaft zu stärken, die notwendig sind, um überhaupt irgendeine Art von Zukunft zu gestalten.

ÖFFNUNGSZEITEN DES MUSEUMS
FREIER EINTRITT
Di., Fr., Sa.: 10–17 Uhr
Mi., Do.: 10–20 Uhr
So.: 12–17 Uhr
Mo. und JCCC-Feiertage: geschlossen

Bevorstehende Feiertage am JCCC:
Memorial Day: 25. Mai 2026
Juneteenth: 19. Juni 2026
Unabhängigkeitstag: 3.–5. Juli 2026
Labor Day: 7. September 2026
Thanksgiving-Ferien: 25.–29. November 2026