KMBC-9-Moderatorin Donna Pitman leitet eine Diskussion zwischen dem ehemaligen Oberleutnant der US-Armee Lou Eisenbrandt und dem pensionierten Hauptmann der Armee Hugh Mills über die oft übersehenen Rollen, die Frauen im Vietnamkrieg spielten.  

Mehr als 11.000 amerikanische Frauen dienten während des Vietnamkriegs in den Streitkräften. Die meisten von ihnen waren freiwillige Krankenschwestern, die unzähligen Amerikanern und Vietnamesen das Leben retteten. Nach ihrer Rückkehr sahen sie sich, wie alle Soldaten jener Zeit, mit feindseligen und hasserfüllten Reaktionen konfrontiert.   

Auch heute noch finden diese Frauen – und ihre Arbeit – zu wenig Anerkennung.   

Eisenbrandt, die in Leawood lebt, trat 1968 im Alter von 21 Jahren in die Armee ein. Sie führte ein detailliertes Tagebuch über ihre Zeit in Vietnam und verfasste später das Buch „Vietnam Nurse: Mending and Remembering“. Im Jahr 2002 wurde bei ihr aufgrund der Exposition gegenüber Agent Orange die Parkinson-Krankheit diagnostiziert. Sie setzt sich weiterhin für andere weibliche Veteranen und deren Erfahrungen ein, um das Bewusstsein für deren Arbeit zu schärfen und zu verhindern, dass sie in Vergessenheit geraten.   

Mills war 26 Jahre lang als Kriegsveteran im Einsatz und absolvierte drei Einsätze in Vietnam. Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen und Ehrungen ist er Mitglied der „Army Aviation Hall of Fame“ und wurde mit drei Silver Stars, drei Purple Hearts und sechs Distinguished Flying Crosses ausgezeichnet.  

Pitman teilt Ausschnitte aus der Sendung „KMBC 9 Chronicle: An die Frauen, die gedient haben“.